Kamerun 11.06.11 bis 26.06.11
Kamerun als „Afrika im Kleinen“, - diese Bezeichnung des französischen Geografen Jean- Claude Bruneau trifft es sicherlich nicht ganz.
Nichtsdestotrotz umfasst das zentralafrikanische Land eine überwältigende Vielfalt an Landschaftsformen, Naturräumen, Menschen und Kulturen. Lassen wir nochmals Jean-Claude Bruneau zu Wort kommen:
"Kamerun erscheint wie eine Kreuzung, an der sich der ganze schwarze Kontinent ein Stelldichein zu geben scheint: das Afrika des Regenwalds und das der Savanne; das Afrika der Bantu- und der Sudanvölker; das Afrika der Moslems, der Christen und der Animisten; das französischsprechende, das englischsprechende, ja sogar das arabischsprechende Afrika." (Jean-Claude Bruneau)
Die 16-tägige Reise führt uns nach der Ankunft in Douala zuerst in den Norden Kameruns. Wir entdecken die Provinzhauptstadt Maroua mit ihren grünen Alleen, den Märkten und den traditionellen Handwerkervierteln. Wir besuchen verschiedene Frauenprojekte und ein katholisches Berufsausbildungszentrum. Auch ein Ausflug in den Waza Nationalpark, der für seine zahlreichen Elefanten und Giraffen bekannt ist, steht auf dem Programm.
Ein 3-tägiger Aufenthalt in Rhumsiki, in den malerischen Mandarabergen, gibt einen Einblick ins Dorfleben und schließt den Aufenthalt im Norden ab.
Zurück im Süden geht es nach Buea, am Fuße des Mount Kamerun, einem Zentrum deutsch-kamerunischer Kolonialgeschichte. Während des 3-tägigen Aufenthalts bekommen wir Einblick in ein Ökotourismusprojekt, besuchen einen botanischen Garten und können das Meer genießen, bevor es, über Douala, wieder nach Hause geht.
Reiseleitung: Gudrun Riedel, Landeskundetutorin für Kamerun bei InWent und Bearbeiterin des Landesportals Kamerun
http://liportal.inwent.org/kamerun.html
Den Reiseverlauf und ein Anmeldeformular gibt es hier.

